Vier Gründerinnen. Vier Disziplinen. Eine gemeinsame Überzeugung:
Aquaponik hat das Potenzial, die Lebensmittelproduktion zu verändern – aber nur, wenn die Technologie dahinter endlich mithalten kann.

Amelie Sophie Einfeldt
Markt & Geschäftsführung
Amelie hat früh erkannt: Nachhaltigkeit allein verkauft nichts – der Preis schon. Seit 2020 arbeitet sie konsequent daran, Aquaponik wirtschaftlich zu machen: Kundengespräche mit Anlagenbetreibern, Aufbau eines Netzwerks aus Pilotpartnern, Forschungseinrichtungen und Fördergebern, internationale Projekterfahrung aus Nepal. Was sie wirklich antreibt, ist die Überzeugung, dass die richtige Technologie nur dann wirkt, wenn die richtigen Menschen davon erfahren.
Dr. Christina Ertural
KI, Algorithmen & Wissenschaftliche Modellierung
Nach der Promotion in theoretischer Chemie hat sich Christina auf die KI-Entwicklung spezialisiert, wo mathematische Modellierung und Softwareentwicklung aufeinandertreffen. Bei Enkiponics entwickelt sie die Modelle, die Störungen erkennen bevor sie teuer werden: von visueller Prozessüberwachung über Anomalieerkennung bis zu KI, die technische Zustände direkt in wirtschaftliche Entscheidungen übersetzt.


Shahala Kottaparamba
Embedded Systems & Hardware Integration
Shahala fragte sich, warum der Markt für Wassersensorik in Kreislaufanlagen so klein bleibt – und begann, die Antwort selbst zu bauen. Ihre Masterarbeit lieferte eine validierte IoT-Architektur auf Basis von ESP32-Mikrocontrollern, die unter realen Betriebsbedingungen funktioniert. Bei Enkiponics stellt sie die Hardware-Basis her: Sie wählt aus, kombiniert und integriert spezialisierte Sensorik so, dass heterogene Komponenten zuverlässig als ein System kommunizieren – die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.
Anett Waßmann
System- & Softwarearchitektur, Plattform & Produkt
Seit 2005 entwirft und baut Anett skalierbare Systeme für SaaS- und digitale Produkte: Architekturentscheidungen treffen, Systeme langfristig wartbar halten, Produktvision und Ingenieursrealität in Einklang bringen. Was sie von vielen Systemarchitekten unterscheidet: Sie versteht Hardware nicht theoretisch. Privat betreibt sie biologische Wasserkreislaufsysteme mit eigener Sensorik, hat alles selbst automatisiert und baut eigene Hardware-Prototypen. Das ist dieselbe Problemdomäne, die Enkiponics im industriellen Maßstab löst.
